Archiv für den Monat: Dezember 2014

4 – Die Werkzeuge der geistlichen Kunst

wird gelesen am:
18. Jänner
19. Mai
18. September

  1. Vor allem: Gott, den Herrn, lieben
    mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
  2. Ebenso: Den Nächsten lieben wie sich selbst.
  3. Dann: Nicht töten.
  4. Nicht die Ehe brechen.
  5. Nicht stehlen.
  6. Nicht begehren.
  7. Nicht falsch aussagen.
  8. Alle Menschen ehren.
  9. Und keinem anderen antun,
    was man selbst nicht erleiden möchte.
  10. Sich selbst verleugnen, um Christus zu folgen.
  11. Den Leib in Zucht nehmen.
  12. Sich Genüssen nicht hingeben.
  13. Das Fasten lieben.
  14. Arme bewirten.
  15. Nackte bekleiden.
  16. Kranke besuchen.
  17. Tote begraben.
  18. Bedrängten zu Hilfe kommen.
  19. Trauernde trösten.
  20. Sich dem Treiben der Welt entziehen.
  21. Der Liebe zu Christus nichts vorziehen.

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3 – Die Einberufung der Brüder zum Rat

wird gelesen am:
16. Jänner
17. Mai
16. September

  1. Sooft etwas Wichtiges im Kloster zu behandeln ist,
    soll der Abt die ganze Gemeinschaft zusammenrufen
    und selbst darlegen, worum es geht.
  2. Er soll den Rat der Brüder anhören
    und dann mit sich selbst zu Rate gehen.
    Was er für zuträglicher hält, das tue er.
  3. Dass aber alle zur Beratung zu rufen seien,
    haben wir deshalb gesagt,
    weil der Herr oft einem Jüngeren offenbart,
    was das Bessere ist.
  4. Die Brüder sollen jedoch in aller Demut
    und Unterordnung ihren Rat geben.
    Sie sollen nicht anmaßend und hartnäckig
    ihre eigenen Ansichten verteidigen.
  5. Vielmehr liegt die Entscheidung im Ermessen des Abtes:
    Was er für heilsamer hält,
    darin sollen ihm alle gehorchen.
  6. Wie es jedoch den Jüngern zukommt,
    dem Meister zu gehorchen,
    muss er seinerseits alles vorausschauend
    und gerecht ordnen.

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2 – Der Abt

wird gelesen am:
09. Jänner
10. Mai
09. September

  1. Der Abt, der würdig ist, einem Kloster vorzustehen,
    muss immer bedenken, wie man ihn anredet,
    und er verwirkliche durch sein Tun,
    was diese Anrede für einen Oberen bedeutet.
  2. Der Glaube sagt ja: Er vertritt im Kloster die Stelle Christi;
    wird er dich mit dessen Namen angeredet
  3. nach dem Wort des Apostels:
    „Ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht,
    den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!“
  4. Deshalb darf der Abt nur lehren
    oder bestimmen oder befehlen,
    was der Weisung des Herrn entspricht.
  5. Sein Befehl und seine lehre sollen
    wie Sauerteig göttlicher Heilsgerechtigkeit
    die Herzen seiner Jünger durchdringen.
  6. Der Abt denke immer daran,
    dass in gleicher Weise über seine Lehre
    und über den Gehorsam seiner Jünger
    beim erschreckenden Gericht Gottes entschieden wird.
  7. So wisse der Abt: Die Schuld trifft den Hirten,
    wenn der Hausvater an seinen Schafen
    zu wenig Ertrag feststellen kann.
  8. Andererseits gilt ebenso:
    Hat ein Hirt einer unruhigen und ungehorsamen Herde
    all seine Aufmerksamkeit geschenkt
    und ihrem verdorbenen Treiben
    jede nur mögliche Sorge zugewandt,
  9. wird er im Gericht des Herrn freigesprochen.
    Er darf mit dem Propheten zum Herrn sagen:
    „Deine Gerechtigkeit
    habe ich nicht in meinem Herzen verborgen,
    ich habe von deiner Treue und Hilfe gesprochen,
    sie aber haben mich verhöhnt und verachtet.“
  10. Dann kommt über die Schafe,
    die sich seiner Hirtensorge
    im Ungehorsam widersetzt haben,
    als Strafe der allgewaltige Tod.

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Alle Jahre wieder!

Kein Thema ist momentan aktueller als Weihnachten:

Jeder ist im Stress. Muss sich noch Geschenke überlegen und kaufen, und obendrein ist in der Schule/Uni auch noch viel zu tun. Dabei ist die Gefahr groß, auf die Idee, das Besondere und Einzigartige hinter Weihnachten zu vergessen.

Diesen Freitag schauen wir uns an, wie in anderen Glaubensrichtungen Weihnachten gefeiert wird!

1 – Die Arten der Mönche

wird gelesen am:
07. Jänner
08. Mai
07. September

  1.  Wir kennen vier Arten von Mönchen.
  2. Die erste Art sind die Koinobiten:
    Sie leben in einer klösterlichen Gemeinschaft
    und dienen unter Regel und Abt.
  3. Die zweite Art sind die Anachoreten, das heißt Einsiedler.
    Nicht in der ersten Begeisterung für das Mönchsleben,
    sondern durch Bewährung im klösterlichen Alltag
  4. und durch die Hilfe vieler hinreichend geschult,
    haben sie gelernt, gegen den Teufel zu kämpfen.
  5. In der Reihe der Brüder wurden sie gut vorbereitet
    für den Einzelkampf in der Wüste.
    Ohne den Beistand eines anderen
    können sie jetzt zuversichtlich
    mit eigener Hand und eigenem Arm
    gegen die Sünden des Fleisches
    und der Gedanken kämpfen,
    weil Gott ihnen hilft.

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Adventliches in der Ministunde

In unserer Minigruppe beschäftigten wir uns mit dem Thema „Advent“. Was dabei herauskam, kann man hier nachlesen:

Wenn Menschen durch die Straßen hetzen,

Weihnachtslieder durch die Boxen fetzen,

Eltern in die Kaufhäuser gehen,

und Kinder in die Schaufenster sehen,

wenn kleine Leckereien entstehen

und wir Geschenke mit Maschen versehen,

dann ist Weihnachten nah,

an dem einst ein kleines Wunder geschah.

© Barbara N.

Prolog

wird gelesen am:
01. Jänner
02. Mai
01. September

  1. Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters,
    neige das Ohr deines Herzens,
    nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an
    und erfülle ihn durch deine Tat!
  2. So kehrst du durch die Mühe des Gehorsams
    zu dem zurück,
    den du durch die Trägheit des Ungehorsams verlassen hast.
  3. An dich also richte ich jetzt mein Wort,
    wer immer du bist,
    wenn du nur dem Eigenwillen widersagst,
    für Christus, den Herrn und wahren König, kämpfen willst
    und den starken glänzenden Schild
    des Gehorsams ergreifst.
  4. Vor allem: wenn du etwas Gutes beginnst,
    bestürme ihn beharrlich im Gebet,
    er möge es vollenden.
  5. Dann muss er, der uns jetzt zu seinen Söhnen zählt,
    einst nicht über unser böses Tun traurig sein.
  6. Weil er Gutes in uns wirkt,
    müssen wir ihm jetzt gehorchen;
    dann wird er uns einst nicht enterben
    wie ein erzürnter Vater seine Söhne;
  7. er wird auch nicht wie ein furchterregender Herr
    über unsere Bosheit ergrimmt sein
    und uns wie verkommene Knechte
    der ewigen Strafe preisgeben,
    da wir ihm in die Herrlichkeit nicht folgen wollten.

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Nächstenliebe klopft an die Tür!

Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar unterstützt Jahr für Jahr rund 500 Projekte in Armutsregionen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

sternsingenDer Schwerpunkt heuer liegt auf Projekten in Bolivien. In der Hauptstadt El Alto leben viele Kinder auf der Straße. Mit den Spenden, die durch die Sternsinger gesammelt werden, soll es diesen Kindern ermöglicht werden, ein besseres Leben fern von der Straße, Hunger, Kälte und Gewalt zu führen. Oft reicht bei Familien im bergigen Hochland die Ernte nicht aus und sie muss hungern. Auch dafür werden die Spenden eingesetzt und für viele weitere Projekte in insgesamt 20 Entwicklungsländern.

Da wir der Meinung sind, dass das eine wirklich gute Sache ist, werden auch heuer wieder die Sternsinger in Stammersdorf unterwegs sein:

Wenn du Lust hast, als König von Haus zu Haus zu ziehen und diese Projekte dadurch zu unterstützen, komm doch einfach zur Sternsingerprobe am Freitag, 12.12.2014 um 17 Uhr in den Pfarrsaal! Dort erhältst du die wichtigsten Infos!

P.S.: Falls du keine Zeit hast, aber trotzdem mitmachen möchtest, melde dich einfach in der Pfarre oder bei Brigitte Neuhold (brigitte.neuhold@aon.at).