Archiv für den Monat: Februar 2015

20 – Die Ehrfurcht beim Gebet

wird gelesen am:
25. Februar
(26. Februar)
27. Juni
27. Oktober

  1. Wenn wir mächtigen Menschen etwas unterbreiten wollen,
    wagen wir es nur in Demut und Ehrfurcht.
  2. Um wieviel mehr müssen wir zum Herrn,
    dem Gott des Weltalls,
    mit aller Demut und lauterer Hingabe flehen.
  3. Wir sollen wissen, dass wir nicht erhört werden,
    wenn wir viele Worte machen,
    sondern wenn wir in Lauterkeit des Herzens
    und mit Tränen der Reue beten.
  4. Deshalb sei das Gebet kurz und lauter;
    nur wenn die göttliche Gnade uns erfasst und bewegt,
    soll es länger dauern.
  5. In der Gemeinschaft jedoch
    sei das Gebet auf jeden Fall kurz,
    und auf das Zeichen des Oberen hin
    sollen sich alle gemeinsam erheben.

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19 – Die Haltung beim Gottesdienst

wird gelesen am:
24. Februar
(25. Februar)
25. Juni
25. Oktober

  1. Überall ist Gott gegenwärtig, so glauben wir,
    und die Augen des Herrn schauen an jedem Ort
    auf Gute und Böse.
  2. Das wollen wir ohne Zweifel ganz besonders dann glauben,
    wenn wir Gottesdienst feiern.
  3. Denken wir daher immer an die Worte des Propheten:
    „Dient dem Herrn in Furcht“.
  4. „Singt die Psalmen in Weisheit“.
  5. „Vor dem Angesicht der Engel will ich dir Psalmen singen“.
  6. Beachten wir also,
    wie wir vor dem Angesicht Gottes
    und seiner Engel sein müssen,
  7. und stehen wir so beim Psalmensingen,
    dass Herz und Stimme in Einklang sind.

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18 – Die Ordnung der Psalmen

wird gelesen am:
21. Februar
22. Juni
22. Oktober

  1. Als erstes wird der Vers gesungen
    „O Gott, komm mir zu Hilfe;
    Herr, eile mit zu helfen.
    Ehre sei dem Vater“.
    Dann folgt der Hymnus der Gebetszeit.
  2. Zur Prim am Sonntag
    singt man vier Abschnitte des Psalmes 118.
  3. In den folgenden Gebetszeiten Terz, Sext, Non
    werden je drei Abschnitte dieses Psalmes 118 gesungen.
  4. Zur Prim am Montag singt man drei Psalmen,
    nämlich Psalm 1, Psalm 2 und Psalm 6.
  5. Auch zur Prim an den folgenden Tagen bis zum Sonntag
    werden der Reihe nach je drei Psalmen gesungen
    bis Psalm 19;
    dabei werden jedoch Psalm 9 und Psalm 17 geteilt.
  6. So können die Vigilien des Sonntags
    immer mit Psalm 20 einsetzen.

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17 – Die Psalmen im Gottesdienst am Tage

wird gelesen am:
20. Februar
21. Juni
21. Oktober

  1. Für die Vigilien und Laudes
    haben wir die Ordnung des Psalmengesanges bestimmt;
    wenden wir uns nun den folgenden Gebetszeiten zu.
  2. Zur Prim singt man drei Psalmen, und zwar einzelnen,
    nicht unter einem einzigen „Ehre sei dem Vater“.
  3. Zuerst singt man den Vers „O Gott, komm mir zu Hilfe“;
    es folgt der Hymnus dieser Gebetszeit.
    Dann beginnen die Psalmen.
  4. Nach den drei Psalmen werden eine Lesung vorgetragen,
    der Versikel, das „Kyrie eleison“ und der Abschluss.
  5. Die Gebetszeiten der Terz, Sext, Non
    werden in der gleichen Ordnung gefeiert,
    das heißt, es folgen aufeinander
    der Vers, der Hymnus der Gebetszeit,
    drei Psalmen, eine Lesung, der Versikel,
    das „Kyrie eleison“ und der Abschluss.
  6. Wenn die Gemeinschaft größer ist,
    singt man die Psalmen mit Antiphonen,
    ist sie kleiner, singt man sie ohne Unterbrechung.
  7. Für die Feier der Vesper
    werden vier Psalmen mit Antiphonen festgesetzt.
  8. Nach den Psalmen werden eine Lesung vorgetragen,
    dann das Responsorium, ein Hymnus des Ambrosius,
    der Versikel, das Canticum aus dem Evangelium,
    die Litanei und als Abschluss das Gebet des Herrn.
  9. Für die Komplet werden drei Psalmen festgesetzt;
    diese Psalmen betet man ohne Unterbrechung
    und ohne Antiphon.
  10. Es folgen der Hymnus dieser Gebetszeit,
    eine Lesung, der Versikel,
    das „Kyrien eleison“ und das Segensgebet als Abschluss.

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16 – Der Gottesdienst am Tage

wird gelesen am:
19. Februar
20. Juni
20. Oktober

  1. Es gelte, was der Prophet sagt:
    „Siebenmal am Tag singe ich dein Lob“.
  2. Diese geheiligte Siebenzahl wird von uns dann erfüllt,
    wenn wir unseren schuldigen Dienst leisten zu Zeit
    von Laudes, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet;
  3. denn von diesen Gebetsstunden am Tag sagt der Prophet:
    „Siebenmal am Tag singe ich dein Lob“.
  4. Von den nächtlichen Vigilien sagt derselbe Prophet:
    „Um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu preisen“.
  5. Zu diesen Zeiten lasst uns also unserem Schöpfer
    den Lobpreis darbringen
    wegen seiner gerechten Entscheide,
    nämlich in Laudes, Prim, Terz, Sext, Non,
    Vesper und Komplet.
    Auch in der Nacht lasst uns aufstehen, um ihn zu preisen.

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15 – Die Zeiten für das Halleluja

wird gelesen am:
18. Februar
19. Juni
19. Oktober

  1. Vom heiligen Osterfest bis Pfingsten
    wird immer wieder das Halleluja gesungen,
    zu den Psalmen wie auch zu den Responsorien.
  2. Von Pfingsten bis zum Beginn der Fastenzeit
    singt man es jede Nacht,
    aber nur zu den letzten sechs Psalmen der Vigil.
  3. An allen Sonntagen außerhalb der Fastenzeit
    werden die Cantica, die Laudes,
    Prim, Terz, Sext, Non mit Halleluja gesungen,
    die Vesper aber hat Antiphonen.
  4. Die Responsorien werden nie mit Halleluja gesungen,
    außer in der Zeit vom Osterfest bis Pfingsten.

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