17 – Die Psalmen im Gottesdienst am Tage

wird gelesen am:
20. Februar
21. Juni
21. Oktober

  1. Für die Vigilien und Laudes
    haben wir die Ordnung des Psalmengesanges bestimmt;
    wenden wir uns nun den folgenden Gebetszeiten zu.
  2. Zur Prim singt man drei Psalmen, und zwar einzelnen,
    nicht unter einem einzigen „Ehre sei dem Vater“.
  3. Zuerst singt man den Vers „O Gott, komm mir zu Hilfe“;
    es folgt der Hymnus dieser Gebetszeit.
    Dann beginnen die Psalmen.
  4. Nach den drei Psalmen werden eine Lesung vorgetragen,
    der Versikel, das „Kyrie eleison“ und der Abschluss.
  5. Die Gebetszeiten der Terz, Sext, Non
    werden in der gleichen Ordnung gefeiert,
    das heißt, es folgen aufeinander
    der Vers, der Hymnus der Gebetszeit,
    drei Psalmen, eine Lesung, der Versikel,
    das „Kyrie eleison“ und der Abschluss.
  6. Wenn die Gemeinschaft größer ist,
    singt man die Psalmen mit Antiphonen,
    ist sie kleiner, singt man sie ohne Unterbrechung.
  7. Für die Feier der Vesper
    werden vier Psalmen mit Antiphonen festgesetzt.
  8. Nach den Psalmen werden eine Lesung vorgetragen,
    dann das Responsorium, ein Hymnus des Ambrosius,
    der Versikel, das Canticum aus dem Evangelium,
    die Litanei und als Abschluss das Gebet des Herrn.
  9. Für die Komplet werden drei Psalmen festgesetzt;
    diese Psalmen betet man ohne Unterbrechung
    und ohne Antiphon.
  10. Es folgen der Hymnus dieser Gebetszeit,
    eine Lesung, der Versikel,
    das „Kyrien eleison“ und das Segensgebet als Abschluss.


In diesem Kapitel geht es nicht nur um Psalmen, wie der Titel vermuten lassen würden, sondern auch um die Cantica, Texte aus dem Evangelium. In der Vesper wird das Magnifikat gebetet, der Lobpreis Marias. Am Ende des Tages wird damit Gottes großer Taten gedacht, als Lob und Dank für den vergangenen Tag.

Tipp: Wenn einmal nicht alles ganz rund läuft, ist das Magnifikat ein Kraftspender. Diese Stelle des Evangeliums ist voller Zuversicht und macht Mut.