37 – Alte und Kinder

wird gelesen am:
16. März
16. Juli
15. November

  1. Zwar neigt der Mensch schon von Natur aus
    zu barmherziger Rücksicht
    auf die Lage der Alten un der Kinder;
    doch soll auch durch die Autorität der Regel
    für sie gesorgt sein.
  2. Immer achte man auf ihre Schwäche.
    Für ihre Nahrung
    darf die Strenge der Regel keinesfalls gelten.
  3. Vielmehr schenke man ihnen Güte und Verständnis;
    sie dürfen schon vor der festgesetzten Zeit essen.


Ein kurzes Kapitel. Benedikt will nur noch einmal festhalten, was eh selbstverständlich ist: Auf die Schwachen muss man Rücksicht nehmen. That’s it.

Tipp: Zu einem guten Miteinander gehört es auch, Ausnahmen zu machen. Man kann schon einmal Spielregeln zugunsten von kleinen Geschwistern ändern...