Archiv für den Monat: Juni 2015

51 – Mahlzeiten außerhalb des Klosters

wird gelesen am:
02. April
02. August
02. Dezember

  1. Wird ein Bruder zu einer Besorgung ausgeschickt
    und ist zu erwarten,
    dass er am gleichen Tag ins Kloster zurückkehrt,
    darf er sich nicht herausnehmen, draußen zu essen,
    auch wenn ihn jemand sehr dazu drängt,
  2. es sei denn, sein Abt habe ihm die Erlaubnis gegeben.
  3. Handelt er anders, werde er ausgeschlossen.

51 – Mahlzeiten außerhalb des Klosters weiterlesen

50 – Gebetszeiten außerhalb des Klosters

wird gelesen am:
01. April
01. August
01. Dezember

  1. Wenn Brüder sehr weit entfernt arbeiten,
    nicht zur rechten Zeit zum Oratorium kommen können
  2. und wenn der Abt festgestellt hat, dass es wirklich so ist,
  3. dann müssen sie den Gottesdienst
    an ihrem Arbeitsplatz halten.
    Mit Ehrfurcht sollen sie vor Gott die Knie beugen.
  4. Auch die Brüder, die auf Reisen geschickt werden,
    übergehen die festgesetzten Gebetsstunden nicht;
    sie feiern diese für sich, so gut sie können.
    Sie sollen nicht versäumen,
    die Pflicht ihres Dienstes zu erfüllen.

50 – Gebetszeiten außerhalb des Klosters weiterlesen

Friday Night – Testbild: Flucht

Derzeit treibt die Flucht tausende Menschen nach Europa und in Europa schafft man es nicht sie mit Würde aufzunehmen. Diesen Freitag beschäftigen wir uns daher mit den Thema Flucht:

  • Welche Gründe Menschen haben können, ihre Heimat zu verlassen sieht man z.B. in „Persepolis“.
  • Wie es Menschen gehen kann, die es nach Österreich geschafft haben, zeigen die Dokumentation „Here to stay! – Rassismus in Wien“ oder der Spielfilm „Der schwarze Löwe“.
  • Und wie schnell sich die Verhältnisse umkehren können, sieht man in „Welcome Home“.

49 – Die Fastenzeit

wird gelesen am:
31. März
31. Juli
30. November

  1. Der Mönch soll zwar immer ein Leben führen
    wie in der Fastenzeit.
  2. Dazu aber haben nur wenige die Kraft.
    Deshalb raten wir,
    dass wir wenigstens in diesen Tagen der Fastenzeit
    in großer Lauterkeit auf unser Leben achten
  3. und alle gemeinsam in diesen heiligen Tagen
    die früheren Nachlässigkeiten tilgen.
  4. Das geschieht dann in rechter Weise,
    wenn wir uns vor allen Fehlern hüten
    und uns um das gebet unter Tränen,
    um die Lesung, die Reue des Herzens
    und um Verzicht mühen.
  5. Gehen wir also in diesen Tagen
    über die gewohnte Pflicht
    unseres Dienstes ein wenig hinaus
    durch besonderes Gebet
    und durch Verzicht beim Essen und Trinken.
  6. So möge jeder über das ihm zugewiesene Maß hinaus
    aus eigenem Willen in der Freude des Heiligen Geistes
    Gott etwas darbringen;
  7. er entziehe seinem Leib etwas an Speise, Trank und Schlaf
    und verzichte auf Geschwätz und Albernheiten.
    Mit geistlicher Sehnsucht und Freude
    erwarte er das heilige Osterfest.
  8. Was aber der einzelne als Opfer bringen will,
    unterbreite er seinem Abt.
    Es geschehe mit seinem Gebet und seiner Einwilligung;
  9. denn was ohne Erlaubnis des geistlichen Vaters geschieht,
    wird dereinst als Anmaßung und eitle Ehrsucht gelten
    und nicht belohnt werden.
  10. Also werde alles mit Einwilligung des Abtes getan.

49 – Die Fastenzeit weiterlesen

Geschrieben in die Hand Gottes

Diesen Freitag um 19.00 Uhr bereiten wir uns in der friday night gewissermaßen schon auf die Sommerferien vor. Weil es da dazu gehört, dass man manche Dinge abschließen  und hinter sich lassen muss, werden wir die Klagemauer, die in einigen Tankstellen mit Anliegen befüllt worden ist, „reinigen“: Wir werden die Zettel im Garten bestatten.

48 – Die Ordnung für Handarbeit und Lesung

wird gelesen am:
28. März
28. Juli
27. November

  1. Müßiggang ist der Seele Feind.
    Deshalb sollen die Brüder
    zu bestimmten Zeiten mit Handarbeit,
    zu bestimmten Stunden
    mit heiliger Lesung beschäftigt sein.
  2. Und so meinen wir, durch folgende Verfügung
    die Zeit für beides ordnen zu können:
  3. Von Ostern bis zum 1. Oktober
    verrichten sie morgens nach der Prim
    bis ungefähr zur vierten Stunde
    die notwendigen Arbeiten.
  4. Von der vierten Stunde aber bis zur Sext
    sollen sie frei sein für die Lesung.
  5. Nach der Sext und der Mahlzeit
    sollen sie unter völligem Schweigen auf ihren Betten ruhen.
    Will aber einer für sich lesen,
    dann lese er so, dass er keinen anderen stört.
  6. Die Non werde früher gehalten,
    zur Mitte der achten Stunde;
    dann gehen sie bis zur Vesper wieder an ihre Arbeit.
  7. Wenn es die Ortsverhältnisse oder die Armut fordern,
    dass sie die Ernte selber einbringen,
    sollen sie nicht traurig sein.
  8. Sie sind dann wirklich Mönche,
    wenn sie wie unsere Väter und die Apostel
    von ihrer Hände Arbeit leben.
  9. Alles aber geschehe der Kleinmütigen wegen maßvoll.

48 – Die Ordnung für Handarbeit und Lesung weiterlesen

47 – Das Zeichen zum Gottesdienst

wird gelesen am:
27. März
27. Juli
26. November

  1. Die Zeit zum Gottesdienst am Tage und in der Nacht
    anzukündigen sei Sorge des Abtes.
    Er gebe selbst das Zeichen
    oder übertrage die Sorge dafür
    einem gewissenhaften Bruder,
    damit alles zur rechten Zeit geschieht.
  2. Psalmen und Antiphonen sollen nach dem Abt die Brüder,
    denen es aufgetragen wird,
    nach ihrer Rangordnung vortragen.
  3. Keiner aber nehme sich heraus, zu singen oder zu lesen,
    wenn er diese Aufgabe nicht so erfüllen kann,
    dass die Hörer erbaut werden.
  4. Es geschehe mit Demut, Ernst und Ehrfurcht
    und im Auftrag des Abtes.

47 – Das Zeichen zum Gottesdienst weiterlesen

46 – Die Bußen für andere Verfehlungen

wird gelesen am:
26. März
26. Juli
25. November

  1. Wenn jemand bei irgendeiner Arbeit,
    in der Küche, im Vorratsraum,
    bei einem Dienst, in der Bäckerei, im Garten,
    bei der Ausübung eines Handwerks
    oder sonst irgendwo einen Fehler macht
  2. oder etwas zerbricht oder verliert
    oder irgendwo etwas anderes verschuldet
  3. und nicht unverzüglich kommt,
    um sich von sich aus vor Abt und Gemeinschaft
    Buße zu tun und seinen Fehler zu bekennen,
  4. sondern wenn sein Fehler
    durch einen anderen bekannt wird,
    dann treffe ihn eine schwerere Strafe.
  5. Handelt es sich aber
    um eine in der Seele verborgene Sünde,
    eröffne er sie nur dem Abt oder einem der geistlichen Väter,
  6. der es versteht, eigene und fremde Wunden zu heilen,
    ohne sie aufzudecken und bekannt zu machen.

46 – Die Bußen für andere Verfehlungen weiterlesen