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Hier kommen die Könige…

Zum Jahreswechsel bringen die Sternsinger/innen die Friedensbotschaft und den Segen für das neue Jahr. Ihr Einsatz gilt auch notleidenden Mitmenschen in den Armutsregionen der Welt. Mit den Spenden der österreichischen Bevölkerung werden jährlich rund 500 Sternsinger-Projekte in 20 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas unterstützt – zum Beispiel auf den Philippinen.

Besonderes Augenmerk liegt auf folgenden Punkten:

  • Kinder schützen
  • Kampf gegen Klimawandel und Armut
  • Nahrung sichern

Mehr Infos gibt es auf der Webseite der Dreikönigsaktion.

P.S.: Wenn du am 4., 5. oder 6. Jänner Zeit hast und auch beim Sternsingen mitmachen möchtest, melde dich bei Christine (findest du unter Kontakt)! Wir freuen uns über jede und jeden, der spontan noch mitmachen möchte!

59 – Die Aufnahme von Kindern

wird gelesen am:
13. April
13. August
13. Dezember

  1. Wenn etwa ein vornehmer Mann
    seinen Sohn Gott im Kloster darbringen will
    und dieser noch ein Kind ist,
    dann stellen die Eltern die oben erwähnte Urkunde aus.
  2. Zusammen mit einer Opfergabe wickeln sie
    diese Urkunde und die Hand des Knaben in das Altartuch
    und bringen ihn so dar.
  3. Was ihr Vermögen angeht,
    so sollen sie in der vorliegenden Urkunde
    unter Eid versprechen,
    dass sie niemals selbst,
    auch nie durch eine vorgeschobene Person
    noch auf irgendeine andere Weise
    dem Knaben etwas schenken
    oder ihm die Möglichkeit bieten, etwas zu besitzen.
  4. Sind sie jedoch damit nicht zufrieden,
    sondern möchten etwas Gutes tun,
    können sie dem Kloster eine Spende anbieten.
  5. Was sie geben wollen,
    das sollen sie dem Kloster als Schenkung vermachen.
    Wenn sie es wünschen,
    können sie sich die Nutznießung vorbehalten.
  6. Auf diese Weise werde allem vorgebeugt,
    so dass dem Knaben keine Aussicht bleibt,
    die ihn betören und verderben könnte, was ferne sei.
    Wir kennen das aus Erfahrung.
  7. Entsprechend sollen es auch Ärmere halten.
  8. Wer aber gar nichts hat,
    stellt einfach die Urkunde aus
    und bringt in Gegenwart von Zeugen
    seinen Sohn zusammen mit der Opfergabe dar.

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55 – Kleidung und Schuhe der Brüder

wird gelesen am:
07. April
07. August
07. Dezember

  1. Die Kleidung, welche die Brüder erhalten,
    soll der Lage und dem Klima ihres Wohnortes entsprechen;
  2. denn in kalten Gegenden braucht man mehr,
    in warmen weniger.
  3. Darauf zu achten ist Aufgabe des Abtes.
  4. Unserer Meinung nach genügen
    in Gegenden mit gemäßigtem Klima
    für jeden Mönch Kukulle und Tunika,
  5. die Kukulle im Winter wollig,
    im Sommer leicht oder abgetragen,
  6. für die Arbeit ein Überwurf
    und als Fußbekleidung Socken und Schuhe.
  7. Über Farbe oder groben Stoff dieser Kleidungsstücke
    sollen sich die Mönche nicht beschweren;
    man nehme alles so,
    wie es sich in der Gegend, wo sie wohnen, findet,
    oder was man billiger kaufen kann.
  8. Der Abt sorge aber für das rechte Maß,
    dass die Kleider nicht zu kurz sind,
    sondern denen, die sie tragen, passen.
  9. Bekommen sie etwas neues,
    geben sie das Alte immer gleich ab;
    es wird in der Kleiderkammer für die Armen aufbewahrt.
  10. Für einen Mönch genügen zwei Tuniken
    und zwei Kukullen;
    so kann er zur Nacht und zum Waschen
    die Kleider wechseln.
  11. Was aber darüber hinausgeht, ist überflüssig
    und muss entfernt werden.
  12. Ebenso gibt man die Socken und alles Abgetragene ab,
    wenn man Neues bekommt.
  13. Wer auf Reisen geschickt wird,
    erhält Hosen aus der Kleiderkammer;
    nach der Rückkehr gibt er sie gewaschen dort wieder ab.
  14. Kukulle und Tunika,
    die er für die reise aus der Kleiderkammer erhält
    und nach der Rückkehr zurückzugeben hat,
    seien ein wenig besser, als man sie für gewöhnlich trägt.

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