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44 – Die Bußen der Ausgeschlossenen

wird gelesen am:
24. März
24. Juli
23. November

  1. Wer für ein schweres Vergehen vom Oratorium
    und vom Tisch ausgeschlossen ist,
    werfe sich am Ende der gottesdienstlichen Feier
    vor der Tür des Oratoriums zu Boden.
    Ohne etwas zu sagen, mit dem Gesicht zur Erde
  2. soll er dort zu Füßen aller liegen,
    die aus dem Oratorium kommen.
  3. Das tue er solange,
    bis der Abt entscheidet, dass es genügt.
  4. Sobald der Abt ihn rufen lässt und er hereinkommt,
    werfe er sich dem Abt und dann allen zu Füßen,
    damit sie für ihn beten.
  5. Dann werde er auf Geheiß des Abtes
    wieder in den Chor aufgenommen,
    und zwar an dem Platz, den der Abt bestimmt.
  6. Doch darf er ohne erneute Erlaubnis des Abtes
    noch keinen Psalm, keine Lesung oder sonst etwas
    im Oratorium vortragen.
  7. Bei allen Gebetszeiten werfe er sich
    am Ende des Gottesdienstes an seinem Platz zu Boden.
  8. So tue er Buße, bis der Abt ihm befiehlt,
    diese zu beenden.
  9. Wer aber für ein leichtes Vergehen
    nur vom Tisch ausgeschlossen ist,
    soll im Oratorium Buße tun,
    solange der Abt es befiehlt.
  10. Das muss er tun,
    bis der Abt den Segen gibt und sagt: Genug.

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24 – Die Ausschließung bei leichten Verfehlungen

wird gelesen am:
01. März
01. Juli
31. Oktober

  1. Nach der Schwere der Schuld
    muss sich das Maß
    von Ausschließungen und Bestrafung richten.
  2. Es steht dem Abt zu,
    die Schwere der Schuld zu beurteilen.
  3. Wenn nun bei einem Bruder eine leichte Schuld
    festgestellt wird,
    werde er von der Teilnahme
    an der Mahlzeit ausgeschlossen.
  4. Für den, der von der Tischgemeinschaft ausgeschlossen ist,
    gilt folgendes Verfahren:
    Im Oratorium der er weder einen Psalm
    noch eine Antiphon vorsingen
    und keine Lesung vortragen, bis die Buße geleistet ist.
  5. Sein Essen erhalte er für sich allein
    nach der Mahlzeit der Brüder;
  6. wenn die Brüder zum Beispiel zur sechsten Stunde essen,
    dann jener Bruder zur neunten;
    wenn die Brüder zur neunten Stunde essen,
    dann jener am Abend;
  7. dies gilt so lange,
    bis er durch angemessene Buße Verzeihung erlangt hat.

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